Paläon Forschungs- und Erlebniszentrum Schöniger Speere, Schöningen

Fenster in die Geschichte: Das Paläon in Schöningen

Als Landmarke ruht der monolithisch anmutende Baukörper des Paläon auf freier Fläche. Entworfen vom Architekturbüro Holzer Kobler Architekturen, markiert das Aufmerksamkeit erregende, futuristische Erscheinungsbild des Forschungs- und Erlebniszentrums die Bedeutsamkeit des Ortes als archäologische Fundstelle und deren kulturellen und wissenschaftlichen Wert für die Region. Ein eindrucksvoller Rahmen in welchem die ältesten erhaltenen Jagdwaffen der Menschheitsgeschichte – zutage gebracht durch den nahen Braunkohletagebau – auf drei Ebenen vom interessierten Besucher entdeckt werden können.
 
Der imposante Entwurf verbindet eine zeitgemäße Ausstellungsgestaltung, welche der Brisanz der Fundstücke gerecht wird, mit der architektonischen Inszenierung des Standortes. Die glatten, spiegelnden Metallelemente der Außenhaut reflektieren die nahe Natur und lassen den Baukörper je nach Blickwinkel mit ihr verschmelzen. Die Farb- und Formenwelt der Umgebung wird so zum geplanten Teil der Fassadengestaltung. Großzügige flächenbündige Fenstereinschnitte mit dunkelblauem Sonnenschutzglas durchbrechen die bewusst gewählte aufstrebende, streifige Anordnung der Aluminiumverbundplatten. Gemeinsam werden sie zur Reminiszenz an die Strukturen geologischer Schichtungen.

Im Inneren offenbart sich das Geheimnis der expressiv anmutenden Fensterbänder: Inszenierte, großzügige Ausblicke auf die weitläufigen Wälder und die Grube des Braunkohletagebaus werden hier zum Teil der Ausstellung und lassen den Besucher direkten Bezug herstellen zwischen den Exponaten, deren Fundorten und dem Lebensraum altsteinzeitlicher Menschen. Die geschickte Winkelsetzung der Grundrisse sorgt für spannende Überraschungsmomente beim Erkunden der Schau.
 
Das Herzstück des Forschungs- und Erlebniszentrums zeigt sich gleich nach Betreten des Gebäudes: der repräsentative dreigeschossige Foyerbereich in dem sich alle Sichtachsen in den Außenraum zentral miteinander verbinden. Er bietet mit einladender Geste eine erste Orientierung im Gebäude und Zugang zum Ausstellungsrundgang. Das multimediale Ausstellungskonzept, integriert in zeitgenössische Rauminszenierungen, vermittelt ein vielschichtiges Bild des steinzeitlichen Lebens und seiner Kultur. Die Elektroinstallation von JUNG im Design des Schalterklassikers LS 990 setzt in reinem Alpinweiß klare, puristische Akzente. Durch Qualität und klare Form bewährt sich LS 990 seit über 40 Jahren. Die klassische Ausführung des Schalters mit schmalem Rahmen passt harmonisch in jede Umgebung.

Verwendete Designs und Technologien