Ein Klassiker zeigt Vielfalt

Vielfalt im Quadrat

Von Anfang an ist LS 990 auf Weiterentwicklung angelegt. Durch sein Konstruktionsprinzip mit der großen Wippe ist er darauf ausgerichtet, die maximale Fläche zu nutzen – unzählige Bedienfunktionen lassen sich damit realisieren. Vom klassischen Schalter über Licht- oder Temperaturregelung bis hin zu Anwendungen für das Gebäudemanagement. Seit 50 Jahren ist das System technisch stets auf dem neuesten Stand.


Metall ist für uns Metall

Die Fokussierung auf Metall lag bereits dem Gründer Albrecht Jung besonders am Herzen. So konzentrierte sich das Unternehmen schon ab den 1920er Jahren auf die Verarbeitung von Metall. Die Fertigung der Kunststoffteile erfolgt mittels von JUNG hergestellten Werkzeugen bei nahe gelegenen Zulieferern. Der schmale Rahmen von LS 990 und die kleinen Radien verlangen der Konstruktion und dem Werkzeugbau ein Höchstmaß an Präzision ab. Seit jeher fertigt JUNG zu den Rahmen auch die dazugehörigen Einsätze im selben Material. Das erfordert für über 200 verschiedene Produkte jeweils ein eigenes Werkzeug. Die Fertigungsverfahren sind exakt auf die Eigenschaften der einzelnen Metalle abgestimmt. Bei Aluminium werden die Wippen gefalzt. Bei Edelstahl tiefgezogen und kugelgestrahlt.



Duroplast: Ein Klassiker unter den Kunststoffen

Seine besonders hohe Festigkeit, Oberflächenhärte und Temperaturbeständigkeit zeichnen Duroplast aus. Das Material ist kratzresistent, frei von Halogenen und eignet sich so besonders für anspruchsvolle Produkte. Die Ausführung in hochwertigem Duroplast-Kunststoff in Alpinweiß ist der Ausgangspunkt der Serie LS und bis heute die am meisten verbreitete Version. Später kamen weitere Farben wie Schwarz oder Lichtgrau dazu. Dank der Eigenschaften von Duroplast wirken sich selbst regelmäßige Desinfektionen nicht auf die Lichtbeständigkeit des Materials aus. Die Farben bleiben ein Leben lang unverändert.



Die Fuge ist ein zentrales Thema in der Architektur

Die Entwicklung der flächenbündigen Variante LS ZERO hat durch eine integrale Planung mit den Gewerken das Schnittstellenproblem gelöst. Die Einbaumethode ist auf die Arbeitsweise der Baubeteiligten abgestimmt. Fließende ebene Übergänge zwischen Oberfläche und Bedienelement sind das Ergebnis. Gleichgültig, ob die Dose in einer verputzten Mauer, einer Trockenbauwand oder in einem Möbel sitzt. Für diese patentierte Weiterentwicklung wurde JUNG mehrfach ausgezeichnet.