Der Schalter, die Steckdose

Von Anfang an ist LS 990 auf Zukunft angelegt

14 Millionen Steckdoseneinsätze und 8 Millionen Unterputzeinheiten für Schalter, produziert auf vollautomatischen Fertigungsstraßen, verlassen jährlich die JUNG Werke in Schalksmühle und Lünen. Dies wird durch den Einsatz von Hochleistungs-Stanzautomaten mit einer Kapazität von 700 Tragringen pro Minute erreicht. Auf flexiblen Montagelinien werden über 1.000 Varianten kundenspezifisch und auch in kleineren Stückzahlen gefertigt.
Damit bietet JUNG ein besonders breit gefächertes Angebot und ein hohes Maß an Lieferfähigkeit. Die eigens entwickelten und hergestellten Werkzeuge garantieren dabei ein Höchstmaß an Präzision in der Verarbeitung. Die von Zulieferern gefertigten Teile kommen seit Generationen überwiegend aus der nächsten Umgebung. Nachhaltigkeit wird in der Fertigung großgeschrieben. Mit einer Produktionsrate von über 90 % in Deutschland wurde JUNG vom TÜV Nord mit dem Prüfzeichen „Made in Germany“ zertifiziert.
 

Lichtschalter


Der Lichtschalter verbindet als sichtbares Element die Elektroinstallation mit dem Raum. Somit muss er ästhetischen wie funktionalen Ansprüchen genügen. Die augenfällige Qualität der Oberfläche verbirgt die vielen mechanischen Einzelteile im Inneren des Schaltwerks.
 
40.000 Schaltungen fordert die gültige Norm in der Prüfung. JUNG selbst verlangt bei seinem Schaltwerk 50.000 Betätigungen. Erst dann kommen Schalter bei JUNG in den Verkauf.
 

SCHUKO®-Steckdose


Die JUNG SCHUKO®-Steckdose ermöglicht den Betrieb von beweglichen Verbrauchern. Gut sichtbar stellt sie sich der mechanischen Belastung und liefert die benötigte Spannung. Die tatsächliche Qualität verbirgt sich jedoch in den Kontakten und im Sockel und somit in der Wand. 80-Tonnen-Hochleistungs-Stanzautomaten formen die Metallteile, die
 
anschließend in komplexe Baugruppen montiert werden. In der Produktion erfolgt eine vollautomatische mehrfache 100%-Prüfung auf Abweichungen. Ebenso prüft JUNG seine Steckdosen mit 25.000 Schließungen und liegt damit um den 2,5-fach höheren Wert, den die deutsche Norm verlangt.

Tastsensor F 40


Der Tastsensor F 40 dient für Steuerungsaufgaben bei KNX-Systemen. Er setzt auf großzügige Flächigkeit und ermöglicht durch die kompakte Bauform seiner Elektronik die Bedienung von bis zu 8 Funktionen mit einem einzigen Taster. Die Regulierung von Temperatur, Licht oder Jalousien integriert sich damit nahtlos in die Elektroinstallation.
 
JUNG ist es auch hier gelungen, die Metallausführungen mit echten Materialien zu realisieren. Die von der Norm (EN60669-1) verlangten 40.000 bestandenen Stellungswechsel in der Prüfung werden entsprechend den Werksrichtlinien um mindestens 25% überschritten.