Foto: Fritz Philipp

Zurück DAM Preis für Architektur in Deutschland 2019

Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur in Deutschland jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. 2019 wird der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) bereits zum dritten Mal in enger Zusammenarbeit mit JUNG als Kooperationspartner vergeben.

VIER BAUTEN SIND IN DER ENDRUNDE FÜR DEN DAM PREIS FÜR ARCHITEKTUR IN DEUTSCHLAND 2019

Die Finalistengruppe des DAM Preis 2019 bilden vier Projekte aus den Bereichen Wohnen, Kultur und Bildung – jedes von ihnen mit einer sehr spezifischen Bauaufgabe, Komplexität und städtebaulichen Bedeutung. Die Jury wählte folgende Projekte (in geographischer Sortierung von Norden nach Süden) als Finalisten:

- Integratives Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt, Berlin
ARGE IFAU / HEIDE VON BECKERATH

- Modernisierung, Umbau Kulturpalast, Dresden
GMP – ARCHITEKTEN VON GERKAN MARG UND PARTNER

- AIZ Ausbildungs- und Seminargebäude der Akademie für Internationale Zusammenarbeit, Bonn
WAECHTER + WAECHTER ARCHITEKTEN

- Stadtbibliothek, Rottenburg
HARRIS + KURRLE
Für den DAM Preis nominiert das Museum – auch unter Berücksichtigung von Vorschlägen aller Architektenkammern – rund 100 bemerkenswerte Bauwerke in Deutschland für die Longlist. Eine Auswahl von Bauten deutscher Architekten im Ausland kommt außer Konkurrenz für den Preis hinzu. Die nominierten Bauwerke für den DAM Preis 2019 mussten zwischen Ende 2016 und Frühjahr 2018 fertiggestellt sein. Grundsätzlich bestand für die Nominierung der Bauten auf der Longlist keine Einschränkung auf eine bestimmte Bautypologie, Mindestgröße oder Bausumme.
Für den DAM Preis 2019 bestimmte die Expertenjury unter Vorsitz von Rainer Hofmann (bogevischs buero, Gewinner des DAM Preis 2018) 22 Projekte für die engere Wahl der Shortlist. Zu den dominierenden Aufgaben gehört nach wie vor der Wohnungsbau, aber auch eine große Bandbreite an Bildungsbauten und Sanierungen bildet den aktuellen Querschnitt ab. Vier Projekte liefern Beispiele für das innerstädtische Wohnen – darunter ein kleines Wohnhochhaus in Dresden und ein integratives Wohn-Atelierhaus in Berlin. Mit dem Kulturpalast in Dresden und der Berliner Staatsoper sind Beispiele generalsanierter Kulturbauten vertreten. München und Offenbach steuern moderne Schulen, Münster und Bonn hochwertige Seminargebäude bei. Stellvertretend für seltenere Bauaufgaben stehen eine Salzlagerhalle in Gaislingen und ein Umspannwerk in München.

Die von JUNG 2017 entwickelte Internetpräsenz zum DAM Preis ist nun um die aktuellen Nominierungen der Longlist und die Auswahl der Shortlist 2019 ergänzt sowie um die Longlist der Export-Projekte. Die Datenbank entwickelt sich so zu einem profunden Überblick zum Baugeschehen in Deutschland.
In einer gedruckten Version werden alle nominierten Bauten auch in diesem Jahr im Architekturführer Deutschland 2019 vorgestellt, der zur Herbstausgabe der Frankfurter Buchmesse bei DOM publishers / Berlin erscheint.

Mehr Informationen finden Sie unter www.dam-preis.de