Die professionelle KNX-Hybridlösung

Jung und iHaus: die perfekte Verbindung

Verbindet auf intelligente Art das Smart Home mit dem „Internet of Things“: iHaus ist ein Systemintegrator für Smart Home und IoT Devices. Die herstellerübergreifende Plattform verfügt über eine fingereinfache Bedienoberfläche für die Steuerung von KNX-Funktionen und Internet of Things-Anwendungen in einer Hybridlösung kombiniert. Mit den neuen Smart-Controls 7", 10", 15" und 19" wird die iHaus App so zur Smart Home Serveranwendung. Praktisch: Im Jung Launcher, der Bedienoberfläche der Smart-Controls, ist die App bereits vorinstalliert und muss nur noch entsprechend freigeschaltet werden. Wichtig: Voraussetzung zur Verbindung mit KNX sind ein Smart-Control sowie der KNX IP-Router/die KNX IP-Schnittstelle von JUNG.

Die Funktionsweise ist schnell erklärt: Die iHaus-App scannt automatisch sämtliche verfügbaren IP-fähigen Geräte im Netzwerk und der Nutzer entscheidet, ob diese eingebunden werden sollen. Um die verschiedenen Geräteklassen, Hersteller und Dienste als LINKITs zu integrieren, arbeitet die App mit einzelnen Softwarebausteinen. Im Fall von Jung ist das KNX. Über sogenannte SUMITs können die LINKITs dann zu Anwendungsszenarien nach dem „Wenn-Dann-Prinzip“ verbunden und vom User ausgelöst werden. Der Anwender kann damit seinem KNX-Bedienelement flexibel neue Funktionen zuordnen und seinen Ansprüchen anpassen.

Die Vorteile für Installateure und Anwender liegen gleichermaßen auf der Hand. Das einfache und verständliche Bedienkonzept erleichtert das Handling, durch den Wegfall aufwändigen Nachprogrammierens werden Zeit und Kosten gespart. Und: Die iHaus App liefert ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich die Sicherheit einer professionellen Installation mit der Bedienfreiheit für den Anwender optimal zusammenbringen lässt.

Die folgenden beiden Anwendungsszenarien zeigen beispielhaft die Möglichkeiten auf, die die KNX-iHaus-Hybridlösung bietet:

„Good-bye-Funktion“
Über einen Fingertipp auf das Smart-Control oder einfach per Tastendruck auf den Sensor kann der Anwender alle entsprechend eingebundenen Geräte ausschalten: Die Heizung geht in den Frostschutz, alle Lampen im Haus werden ausgeschaltet, die Rollläden fahren herunter, HiFi- und TV-Gerät gehen in den Stand-by-Modus etc. Zusätzlich erhält der Nutzer eine Push-Meldung „Haus gesichert“ und optional eine Warnmeldung, zum Beispiel „Terrassentür noch offen“. Das schafft ein gutes – und vor allem sicheres – Gefühl beim Verlassen des Hauses.

„Notfall-Assistent“
Besonders sinnvoll bei älteren oder körperlich eingeschränkten Menschen ist die Möglichkeit, mittels eines Hilfe-Ruf-Schalters über ein eingestelltes Szenario ein individuell festgelegtes Notfall-Programm in Bewegung zu setzen.
Dies löst das hilfesuchende Familienmitglied über einen KNX-Tastsensor oder einen Handsender aus. Es kann wie folgt ablaufen: Zunächst werden die Angehörigen über ihr Mobiltelefon benachrichtigt „Hilferuf aus Zimmer XY“, um die Situation klären zu können. Wenn diese nicht erreichbar sind, wird ein externer Hilfsdienst zur Prüfung der Situation aktiviert. Vor Ort kann zudem für den Betroffenen zur besseren Orientierung das Licht automatisch eingeschaltet werden oder ähnliches.

Zukunftsweisendes Wohnen ist schon Realität
Dass die Hybridlösung aus Gebäudesteuerung und dem Internet of Things aufgeht, zeigt aktuell ein großes Neubauprojekt in Karlsfeld bei München. 84 Wohneinheiten – oder besser: intelligent vernetzte Wohnwelten – warten hier auf Käufer, die sich ein smartes und sicheres Zuhause mit umfassendem Komfort wünschen. Realisiert wird das „mynido“ genannte Projekt von der Isaria Wohnbau AG. Architektonische Qualität, ökologischer Anspruch und hoher Wohnkomfort spielen hier gekonnt zusammen. Mitte des Jahres werden die ersten smarten Wohnwelten schließlich einzugsbereit sein, welche die Hybridlösung von Jung und iHaus zum Leben erwecken lassen.