Intelligente Lösungen von Jung im Dreischeibenhaus

Ein Düsseldorfer Wahrzeichen wird smart

Die Modernisierung eines echten Wahrzeichens der nordrhein-westfälischen Landehauptstadt stellte alle Projektbeteiligten vor eine spannende Aufgabe. Als Hersteller fortschrittlicher Elektroinstallationstechnik hat Jung es dabei als seine Aufgabe begriffen, mit seinen Systemlösungen dazu beizutragen, das „neue“ Dreischeibenhaus smart zu machen. Mit intelligenter Jung KNX-Gebäudesystemtechnik und einem durchdachten Konzept ist das vorbildlich gelungen.

Gerade in solch einem hochklassig modernisierten Verwaltungsbau ist der Einsatz fortschrittlicher KNX-Technik „state of the art“ – hat sich der weltweite Standard doch gerade in diesem Baubereich längst erfolgreich etabliert. Denn mit dem smarten Bussystem ist eine gewerkeübergreifende, vernetzte Steuerung der einzelnen Gebäudefunktionen komfortabel zu realisieren – und das zukunftssicher und jederzeit ausbaubar. Neben dem Komfortaspekt spielen gerade im Zweckbau natürlich auch die Faktoren Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit eine wesentliche Rolle. Mit KNX arbeiten die einzelnen Komponenten des Systems Hand in Hand, die Funktionen sind sinnvoll vernetzt und bieten dementsprechende Möglichkeiten.

Bedienung von zentraler Stelle aus
Dabei wurde im Dreischeibenhaus Wert auf die Möglichkeit gelegt, in den einzelnen Büros die Raumfunktionen von zentraler Stelle aus regeln zu können. Zu diesem Zwecke entschied man sich für die Installation von KNX Kompakt-Raumcontrollern neben den Türen – genau an der Stelle, wo in einer konventionellen Installation der Lichtschalter montiert würde. Gewohnte, automatisierte „Handgriffe“ bzw. Abläufe beim Betreten eines Raumes können dadurch von den Büronutzern einfach auf die Bedienung des KNX-Gerätes übertragen werden. Gesteuert werden mit den kompakten Raumbediengeräten im Schalterdesign der Sonnenschutz sowie Heizung/Kühlung und Lüftung. Im Sinne der Energieeffizienz erfolgt die Beleuchtungssteuerung tageslicht- sowie präsenzabhängig. Damit wird vermieden, dass das Licht in den Büros versehentlich eingeschaltet bleibt und unnötig Energie verbraucht wird. Allerdings besteht selbstverständlich jederzeit die Möglichkeit, manuell in die Automatik „einzugreifen“ und die Beleuchtung ebenfalls über den Kompakt-Raumcontroller nach individuellen Ansprüchen zu schalten bzw. zu dimmen. Zur Ansteuerung der Leuchten wird DALI als Sub-Bussystem eingesetzt, aber über Gateways in das KNX-System eingebunden.

Die Handhabung des KNX Kompakt-Raumcontrollers erfolgt über drei große Bedienflächen. Mit den Feldern links und rechts vom Display werden die voreingestellten Funktionen, wie Komforttemperatur, Standby-Betrieb oder Lüfter Ein/Aus, gesteuert. Die großen Tasten darunter sind für die Licht- oder Jalousie-Regelung frei parametrierbar. Ein weiteres Komfortplus bietet den Anwendern zudem das integrierte Display mit beleuchteter Digitalanzeige. Dieses stellt klar lesbar die Raum-, Außen- oder Solltemperatur sowie die aktuelle Uhrzeit dar.

Ergänzend zum Kompakt-Raumcontroller sind in den Räumen des Dreischeibenhauses zudem Tastsensoren installiert worden, mit denen zusätzlich die Jalousien herauf- und heruntergefahren werden können. Zur einfachen Funktionszuordnung sind dabei die einzelnen Tasten mit entsprechenden Symbolen gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung wird mithilfe des Jung Graphic-Tools möglich: Mit dem praktischen Online-Tool können Jung Komponenten mit Lasergravur oder Farbdruck individuell gestaltet werden – beispielweise, wie in diesem Fall, um den Nutzern die Funktionalität auf einen Blick zu verdeutlichen.

Materialechtheit als Teil des Gesamtkonzeptes
Der hohe Qualitätsanspruch spiegelt sich jedoch nicht nur in der Technik wider, sondern selbstverständlich auch im Design. So kam bei der gesamten sichtbaren Elektroinstallation der Jung Schalterklassiker LS 990 zum Einsatz. Mit seiner quadratischen Form, der großen Bedienfläche und dem schmalen Rahmen gilt er als Favorit moderner Architektur – und das seit mehr als 45 Jahren. Der markante Bauhausstil des Schalterdesigns wird im Dreischeibenhaus unterstrichen durch das Zusammenspiel mit echtem Aluminium. Die Philosophie der Materialechtheit verfolgt Jung seit jeher bei seinen Schalterdesigns, so wird neben Metallen beispielsweise auch Glas verwendet. Für das Dreischeibenhaus fiel die Wahl auf Aluminium, weil das kühle Metall die beeindruckende Architektur des Gebäudes unterstreicht. HPP Architekten, mit denen Jung seit vielen Jahren äußert erfolgreich zusammenarbeitet, sprechen in Bezug auf ihr Konzept von „materialgerechter Stahl-Glas-Ästhetik in zeitloser Eleganz“. Was also könnte hier besser passen, als der Jung Schalterklassiker in der Metallausführung? Der Purismus von Aluminium im Naturton spiegelt eben die zeitlose Eleganz der Architektur wider, nimmt sich aber zugleich optisch dezent zurück. Damit fügen sich Tastsensoren, Kompakt-Raumcontroller sowie Schalter und Steckdosen harmonisch in das große Ganze ein.