YTAA – Young Talent Architecture Award 2018

Seit 1987 verleiht die Fundació Mies van der Rohe Barcelona in Kooperation mit der Europäischen Union den Mies van der Rohe Award, der als renommiertester europäischer Preis für zeitgenössische Architektur gilt. Eine spezielle Kategorie ist seit der Verleihung 2001 auch den jungen aufstrebenden Architekturbüros gewidmet.

Im Jahr 2016 wurde die Idee des Awards weiterentwickelt und es entstand der YTAA, der europäische Preis für herausragende internationale Abschlussarbeiten der Studiengänge Architektur, Städtebau oder Landschaftsarchitektur. Obwohl der Großteil der Projekte höchstwahrscheinlich nie realisiert wird, spiegeln die Arbeiten den State of the Art der zeitgenössischen Architekturlehre wider und zeigen den Umgang mit dem zukünftigen gesellschaftlichen und technischen Herausforderungen unserer gebauten Umwelt.

Zum zweiten Mal wählte 2018 das sogenannte „Advisory Committee“, bestehend aus den siebzehn renommiertesten europäischen Architekturinstitutionen, wie u.a. dem RIBA Trust London, dem DAM Frankfurt und dem AzW, aus den 334 von europäischen Hochschulen vorgeschlagenen Projekten 40 Entwürfe für die YTAA Shortlist aus.

Aus dieser Shortlist entschied sich die Fachjury unter Vorsitz von Salomon Frausto für zwölf Finalisten der zukünftigen Architektengeneration.

Die vier Preisträger Hendrik Brinkmann (UdK Berlin) „Neue Bauakademie Berlin – a club for the former & future architecture“, Julio Gotor Valcárecel (Universidad Politécnica de Madrid) „Perdido (Lost) – P.R.U.S. of Madrid“, Matthew Gregorowski (London Metropolitan University) „Deplorable Framework“ und Loed Stolte (TU Delft) „The Bank of England: a dialectical project“ wurden auf der feierlichen Preisverleihung am 20. September 2018 im Rahmen der 16. Architekturbiennale in Venedig im Europäischen Kulturzentrum - Palazzo Mora geehrt.
Als offizieller Förderer des Awards gratuliert JUNG allen jungen Talenten und wünscht ihnen viel Erfolg für ihre berufliche Zukunft
  
www.ytaaward.com 

Impressionen © Lorenzo Basadonna Scarpa, European Cultural Centre