Prima Klima

Klimasensor optimiert Luftqualität zum Wohle von Mensch und Bausubstanz

Ein gesundes Raumklima zu Hause ist wesentlich für die eigene Gesundheit. Überall wo sich viele Personen in einem Raum aufhalten, kann der den Menschen belastende CO2-Gehalt in der Luft jedoch rasch das kritische Limit überschreiten. Ein erhöhter Kohlendioxid-Anteil hat spürbare Auswirkungen auf Körper und Geist: Bewohner fühlen sich matt und antriebslos, klagen über Müdigkeit und Konzentrationsschwäche und verlieren an Leistungsfähigkeit. Ihr Wohlbefinden wird beeinträchtigt.

Ein gesundes Raumklima ist somit in jedem Zimmer besonders wichtig, in dem sich die Bewohner eines Hauses häufig aufhalten. Hier sorgt eine intelligente Wohnraumlüftung mit dem Jung KNX Klimasensor zuverlässig für frische Luft und ein gesünderes Wohnen, indem das smarte Gerät die Entwicklung des CO2-Anteils, die Luftfeuchte und die Raumtemperatur überwacht. Sind die eingestellten Grenzwerte erreicht, setzt der Sensor die Fensteröffner oder die Belüftungsanlage automatisch in Betrieb. Durch diese Art der Belüftungssteuerung bleibt das Klima in den Wohnräumen stets optimal. Ist keine Belüftungsanlage vorhanden, bietet sich alternativ die Kombination des Klimasensors mit einem Jung LED-Ampelsignal an, das den Bewohnern zuverlässig und auf einen Blick anzeigt, ob sie ein Fenster öffnen und für Lüftung sorgen müssen, oder ob bereits alle Voraussetzungen für ein gesundes Wohnen erfüllt sind. Im Schlafzimmer zum Beispiel ist die Verbesserung durch den Jung KNX Klimasensor sofort spürbar: Bleibt der CO2-Wert bei Nacht niedrig, weil das Belüftungssystem durch das Gerät automatisch aktiviert wurde, ist der Schlaf gleich gesünder und erholsamer. Doch nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern auch der Schutz der Bausubstanz hängt mit dem regelmäßigen Luftaustausch zusammen. Denn eine kontrollierte Frischluftzufuhr stellt sicher, dass die Luftfeuchtigkeit, die vor allem bei modernen oder sanierten Einfamilienhäusern mit dichten Gebäudehüllen schnell zu schädlicher Schimmelbildung führen kann, nicht zu sehr ansteigt: Auch hier leistet der Klimasensor ganze Arbeit – zum Wohle von Mensch und Bausubstanz. Aus den ermittelten Werten für Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit bestimmt der Klimasensor die Taupunkttemperatur und kann so rechtzeitig vor drohender Kondensatbildung an Gegenständen warnen. Der KNX Klimasensor ist im vielfältigen Jung Schalterdesign erhältlich und harmonisch in die vorhandene Elektroinstallation integrierbar.

Ein Plus an Komfort: Die Vielfalt der technischen Möglichkeiten
Neben den eben beschriebenen Funktionen, bietet der smarte Klimasensor weitere technische Möglichkeiten, die den Komfort für den Anwender noch optimieren:

Raumtemperatur regeln
So verfügt der Klimasensor zusätzlich über einen vollwertigen Raumtemperaturregler. Der Vorteil: Montage und Programmierung eines separaten KNX-Raumtemperatur-Reglers entfallen. Visualisiert und komfortabel bedient werden kann er via Facility-Pilot, Smart-Displays oder mobil über Smartphone und Tablet mit den Jung KNX-Apps. Im zentralen Zeitmanagement lassen sich so die Betriebsmodi Komfort/Standby/Nacht steuern, und auch die gewünschte Solltemperatur kann ganz nach Wunsch eingestellt werden.

Kombinationsmöglichkeiten über Binäreingänge
Dank seiner beiden integrierten Binäreingänge lässt sich der KNX-Klimasensor auch mit konventionellen Schaltern und Tastern kombinieren. Mit einem angeschlossenen Serientaster beispielsweise, können so auch parallel die Beleuchtung geschaltet oder die Rollläden verfahren werden. Alternativ bietet der Anschluss von Fensterkontakten eine Unterstützung beim energieeffizienten Heizen: Werden die Fenster geöffnet, fährt die Heizung entsprechend automatisch in den Frostschutz herunter. Eine weitere Anwendung ist der Anschluss von Taupunktfühlern, zum Beispiel von Kühldecken, um im Kühlbetrieb Kondensatbildung am Rohrsystem zu vermeiden.

Zusatzintelligenz
Für eine sichere und intelligente Lüftungssteuerung stehen zusätzlich Logikfunktionen in der Anwendungssoftware des Gerätes für zur Verfügung. Eine Anwendung ist die Auswertung des Öffnungszustandes mehrerer Fenster in einem Raum. Werden diese beispielsweise über KNX-Tasterschnittstellen einzeln abgefragt, so lassen sich die Informationen mittels Logikgatter verknüpfen und auswerten. Das sorgt dafür, dass die Heizung schon herunterfährt, sobald auch nur ein Fenster geöffnet ist. Dabei liegt der Energiespareffekt natürlich auf der Hand.

Komfortfunktionen
Neben seinen Vorteilen beim energieeffizienten Lüften, Kühlen und Heizen lassen sich mit dem Klimasensor auch nützliche Komfortfunktionen steuern. So kann er zum Beispiel dafür sorgen, dass Abzugshauben im Kochbereich automatisch bei hoher Luftfeuchte einschalten. Mit seinen vielfältigen integrierten Sensorfunktionen bietet er sich auch ideal zur Einbeziehung in die Temperatur-, Beschattungs- und Lüftungssteuerung von Wintergärten an.