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Die 8. JUNG Architekturgespräche in Stuttgart trugen den Titel „Partnerschaft im Dialog“

Die Partnerschaft zwischen Architekten und Planern mit JUNG besteht seit vielen Jahren. Diese Zusammenarbeit ist vor allem deshalb erfolgreich, weil ein ständiger Austausch und Dialog stattfindet. Ein wichtiger Bestandteil dieses Austausches sind die JUNG Architekturgespräche.

Wir freuen uns deshalb, dass wir Partner aus sehr erfolgreichen europäischen Architekturbüros gewinnen konnten. Diese werden sowohl über aktuelle Projekte als auch über die Arbeitsweise und Zusammenarbeit in ihren Büros sprechen.

Christian Heuchel von Ortner & Ortner Baukunst wird unter dem Vortragstitel „Leider gibt es keine Todesstrafe für Architekten“ über das Landesarchiv NRW Duisburg, Wien Mitte, Alexa Berlin und Museumsquartier Wien sprechen.

Sebastian Jehle von Hascher Jehle Architektur stellt uns unter anderem das Projekt „Neues Gymnasium Bochum“ vor.

Kai Otto von der schneider+schumacher Planungsgesellschaft wird zur Erweiterung des Städel Museums in Frankfurt sowie dem FAIR Beschleunigerzentrum in Darmstadt referieren.
Mittwoch,
27. Februar 2013


Kunstmuseum
Kleiner Schlossplatz 1
70173 Stuttgart

Christian Heuchel
Architekt BDA Geschäftsführender Partner O&O
Ortner & Ortner Baukunst, Köln

Christian Heuchel von O&O Baukunst wird unter dem Vortragstitel „Leider gibt es keine Todesstrafe für Architekten“ über das Landesarchiv NRW Duisburg, Wien Mitte, Alexa Berlin und Museumsquartier Wien sprechen.

Vita und Projekte Christian Heuchel

Christian Heuchel, geboren 1966, studierte Architektur in Karlsruhe, Baukunstklasse Kunstakademie Düsseldorf.

Seit 2000 Mitarbeiter im Büro O&O. Lehrauftrag an der Kunstakademie Düsseldorf. Leitet seit 2006 das Büro Köln. Seit 2011 geschäftsführender Gesellschafter. Zurzeit verantwortlich für den Bau des Landesarchiv NRW in Duisburg sowie den Geschäftskomplex “Limba” in der HafenCity Hamburg.

1987 wurde das Architekturbüro O&O Baukunst gegründet. 1990 erhielten sie den Auftrag zum Bau eines der größten Kulturzentren, dem Museumsquartier Wien. O&O erlangte hiermit internationale Anerkennung. Seitdem hat sich das Aufgabenfeld von O&O ständig erweitert, das Büro beschäftigt ca. 40 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Köln und Wien. Es folgten weitere bedeutende Kulturbauten (Sächsische Landesbibliothek Dresden, Schiffbau/Zürich) sowie zahlreiche Projekte für Handel und Gewerbe (ARD Hauptstadtstudio, City Tower Wien, Geschäftshaus am Pariser Platz). Für die Realisierung dreier Shoppingcenter (Alexa/Berlin, Liliencarée/Wiesbaden, Forum Duisburg) erhielten O&O viele Auszeichnungen für die Nachhaltigkeit ihrer Projekte. Im Bau befinden sich unter anderen das Landesarchiv NRW, zahlreiche Geschäftshäuser, ein Wohnquartier in München, das größte städtebauliche Projekt der BRD in Freiham München sowie ein großmaßstäbliches Handelszentrum in Wien Mitte. Seit 2011 O&O, mit den Partnern Roland Duda, Christian Heuchel, Harald Lutz, Florian Matzker, Markus Penell.


Prof. Sebastian Jehle
geschäftsführender Gesellschafter
Hascher Jehle Architektur, Berlin

Sebastian Jehle von Hascher Jehle Architektur stellt uns unter anderem das Projekt „Neues Gymnasium Bochum“ vor.

Vita und Projekte Sebastian Jehle

2009
Teilnahme an der 8. Architekturbiennale in São Paulo

2007
Gründungsmitglied der DGNB Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V., Stuttgart

2006
Teilnahme an der 10. Architekturbiennale in Venedig

2004
Professor für Baukonstruktion und Entwerfen an der HFT Stuttgart | www.stuttgart-architekturschule.de

2003
1. Preis | Europäischer Architekturpreis Architecture + Technology Award

2002
Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Stuttgart

2000
Geschäftsführender Gesellschafter Hascher Jehle Assoziierte GmbH, Berlin

1995
Eintrag in die Architektenkammer Berlin | Nr. 08005 seit 1992 Partnerschaft mit Rainer Hascher und Gründung des Büros Hascher Jehle Architektur, Berlin

1992
Freier Mitarbeiter bei Prof. Dieter Herrmann und Knut Lohrer Projekt: Heimatmuseum in Reutlingen

1990-1991
Stipendium und Studienaufenthalt in London

1988-1989
Praktikum im Büro Behnisch & Partner Projekt: Plenarsaal des Bundestages

1986-1992
Architekturstudium an der Universität Stuttgart Diplomabschluss mit Auszeichnung | Stahlbauförderpreis, 2. Preis

1965
geboren in Stuttgart

Diverse Architekturpreise, Auszeichnungen und Publikationen in der Fachpresse sowie zahlreiche Wettbewerbserfolge u. a.:

1. Preis | Neues Gymnasium Bochum, 2009

1. Preis | P&S Building, Addis Ababa (ETH), 2009

1. Preis | Justizzentrum Bochum, 2008

1. Preis | Montforthaus Feldkirch, 2008

1. Preis | Messehalle 11 und Portalhaus, FFM, 2006

1. Preis | Neubau Rems-Murr-Kliniken, Winnenden, 2006

1. Preis | Bosch Zentrum am Feuerbach, Stuttgart, 2004

1. Preis | Königsbau Passagen, Stuttgart, 2001

1. Preis | Kunstmuseum Stuttgart, 1999

1. Preis | Universitätsklinikum Halle-Kröllwitz, 1998

1. Preis | Terminal West - Flughafen Berlin-Schönefeld, 1992


Dipl.-Ing. Kai Otto
Geschäftsführer, schneider+schumacher
Planungsgesellschaft mbh, Frankfurt am Main

Von schneider+schumacher wird Kai Otto zur Erweiterung des Städel Museums in Frankfurt sowie dem FAIR Beschleunigerzentrum in Darmstadt referieren.

Vita und Projekte Kai Otto

Kai Otto, Jahrgang 1962, studierte Architektur an der TH Darmstadt. Nach der Mitarbeit am Lehrstuhl für Entwerfen und Baukonstruktion II (Prof. Walter Belz/Prof. Moritz Hauschild) an der TU Darmstadt ist er bei Joppien Dietz, Berlin, und Lengfeld & Wielisch, Darmstadt, tätig.

Seit 1997 ist Kai Otto bei schneider+schumacher, 2000 wird er Mitglied der Geschäftsleitung. Seit 2008 ist er Geschäftsführer der schneider+schumacher Planungsgesellschaft mbH.

Als Projektarchitekt war Kai Otto u.a. verantwortlich für die preisgekrönte Erweiterung des Städel Museums, Frankfurt, und aktuell den GSI FAIR Teilchenbeschleuniger, Darmstadt.

Über schneider+schumacher

Das Büro wurde 1988 von Till Schneider und Michael Schumacher in Frankfurt am Main gegründet. Die legendäre rote Info-Box in Berlin machte das Mitte der 90er Jahre Büro weltweit bekannt. Seitdem sind weit über 100 Gebäude und städtebauliche Projekte entstanden. Neben preisgekrönten Projekten, wie etwa dem Westhafenquartier in Frankfurt, ist das prominenteste Beispiel die Erweiterung des Frankfurter Städel Museums. schneider+schumacher hat seinen Hauptsitz in Frankfurt am Main und unterhält Büros in Wien (Österreich) und in Tianjin (China).

Ausgewählte Projekte:

2008–2018
GSI FAIR Teilchenbeschleuniger, Darmstadt

2009–2013

Autobahnkirche Siegerland, Eifel

2008–2012
Erweiterung Städel Museum, Frankfurt a.M.

2008–2011

Sanierung Silvertower, Frankfurt a.M.

2007–2011

F&E-Zentrum Fronius, Thalheim (AT)

2007–2008

Sanierung Instituto Cervantes, Frankfurt a.M.

Moderation

Boris Schade-Bünsow
Chefredakteur Bauwelt, Berlin


Nach der Veranstaltung fand ein Get-Together mit Imbiss statt.