Hilton Amsterdam Airport Schiphol, Amsterdam

Flughafenhotel der Extraklasse

Im Dezember 2015 wurde das neue Hilton Amsterdam Airport Schiphol eröffnet. Das auffällig kubische Design stammt von den niederländischen Architekten Mecanoo in Zusammenarbeit mit der britischen Innendesign-Agentur The Gallery HBA. Eindrücklich setzt es sich von der umliegenden, rechtwinklig angeordneten Bürobebauung ab.
 
Die 45 Grad- Drehung verleiht dem würfelförmigen Hotelkomplex über dem Sockel eine dynamische Ausstrahlung. Betont wird dieser Effekt durch die abgerundeten Ecken. Die Fassade von Sockel, Turm und Durchgang zum Flughafen setzt sich aus unterschiedlichen, rautenförmigen Glaselementen zusammen. Durch die wechselnd transparenten und opaken, planen und gebogenen Gläser entsteht ein mosaikartig zusammengesetztes Muster, welches die drei Elemente als eine markante Skulptur zusammenführt. Um die Gäste vor Sonneneinstrahlung und Außengeräuschen zu schützen, ist die Gebäudehülle aus Glas schall- und wärmegeschützt.
 
Schon aus der Ferne beeindruckt der futuristische Bau mit seinem 42 Meter hohen, glasgedeckten Atrium. Um ein zu starkes Aufheizen des Hofes zu verhindern, ist auch das Glasdach als Sonnenschutzverglasung konzipiert. Die weißen Balustraden reflektieren das Licht, so dass der Innenraum ausreichend ausgeleuchtet wird.
 
Hinter der auffälligen Fassade des Hotels erwartet die Gäste ein atemberaubendes Interieur. Als offener Bereich – mit Mulitfunktionszonen gestaltet – verkörpert die Lobby das neue Konzept von Hilton. Durch das Glasdach des Atriums können die Hotelgäste die Sterne beobachten und den Abend langsam ausklingen lassen. Die Fliesenwände in den offenen Küchen erinnern an niederländische Landschaften und sorgen so für einen regionalen Touch. Die 200 Meter lange umlaufende Wand, mit LED-hinterleuchteten Kupferplatten, verbindet die einzelnen Bereiche der Lobby. Die Elektroinstallation ist im zeitlosen Design des JUNG Schalterklassikers LS 990 gehalten. In Schwarz setzt er hier klare, puristische Akzente. Neben der Funktion als offener Treffpunkt, spielt das Atrium auch hinsichtlich des klimatischen Konzepts des Hotels eine wichtige Rolle. Die Außenluft wird gefiltert und anschließend in das Atrium geleitet, wo sie dann für die Hotelzimmer aufbereitet wird.
 
In der ersten und zweiten Etage befindet sich mit den 23 Tagungsräumen und dem Ballsaal für 640 Personen das Business- und Veranstaltungszentrum. Über einen überdachten Weg können die Gäste den Amsterdamer Flughafen fußläufig erreichen.
 
Die 433 Zimmer des Vier-Sterne-Hotels, mit 12 Suiten und 96 Executive Zimmern, sind vom spanischen Künstler Israel Páez gestaltet. Seine Arbeiten verleihen jedem Raum einen exklusiven Look. Unterstützt wird das Ambiente auch von der Elektroinstallation im harmonischen Design des JUNG Schalterprogramms CD 500 in eloxiertem Aluminium. Durch den Farbton Goldbronze wird der Schalter in den Zimmern zum besonderen Accessoire.
 
Beeindruckend in der Architektur, herausragend im Innendesign: Mit dem Bau des Hilton Hotels ist am Flughafen Schiphol ein neues Wahrzeichen entstanden.
Zeichnungen: Mecanoo Architekten

Verwendete Designs und Technologien