Kai 13, Büro und Gewerbegebäude, Medienhafen Düsseldorf

ausgestattet mit JUNG LS 990 in Alpinweiß
Bauherr: KAI 13 GmbH & Co. KG, vertreten durch Engel Canessa Projektentwicklung, Düsseldorf
Architekten: Döring Dahmen Joeressen, Düsseldorf
Planung: HIT - Huber Ingenieur Technik, Gebäudetechnik, Düsseldorf
Das klar konturierte, monolithische Büro- und Geschäftshaus Kai 13 bildet im östlichen Teil des Düsseldorfer Medienhafens den selbstbewussten Abschluss der Umstrukturierung des Areals. Von den Düsseldorfer Architekten Döring Dahmen Joeressen konzipiert, wendet sich das Gebäude mit seiner einfachen, aber ungewöhnlichen Geometrie dem Rhein zu und schafft an einem der dichtesten Abschnitte des jungen Stadtteils einen öffentlichen Raum.

Entscheidenden Anteil am klaren Charakter und der ruhigen Anmutung des Neubaus hat die nur von feinen Stoßlinien durchzogene grüne Fassadenhaut aus vorpatiniertem Kupfer. Mit ihren 30 Zentimeter tief eingeschnittenen Fensteröffnungen wandelt sie das Gebäude zur gleichermaßen strengen wie in sich ruhenden skulpturalen Erscheinung, die in bewusstem Gegensatz zu den vorherrschenden Glasfassaden der Nachbarbebauung steht. Dafür wurde Kai 13 vom Fachverband für vorgehängte hinterlüftete Fassaden mit dem deutschen Fassadenpreis 2004 ausgezeichnet.

Der zweigeschossige Hauptzugang des Gebäudes wendet sich einem dreieckigen öffentlichen Platz zu. Das Objekt gliedert sich in eine trapezförmige Überbauung des übrigen Grundstücks im Erdgeschoss und daraus emporsteigende, klar umrissene Körper: den fünfgeschossigen Hauptbauteil in Form eines Parallelogramms und - mit seiner Längsseite gleichlaufend dazu ausgerichtet - einen kleineren, dreigeschossigen prismatischen Körper.
Die funktionale Zuordnung des 4.500 Quadratmeter großen Büro- und Gewerbebaus folgt schlüssig der formalen Gliederung. Während das ausgedehnte Erdgeschoss drei Ladenlokale umfasst, verteilen sich die Büroflächen als Nutzungsschwerpunkt auf die aufragenden Bauteile.
Präzise Formen und eine zurückgenommene Materialpräsenz prägen auch das Innere. Fenster, Türleibungen und technische Elemente wie die Aufzüge schließen bündig an die Innenwände an; Natursteintreppen, Parkett in der Eingangshalle und das reine Weiß der Putzoberflächen bestimmen den Raumeindruck und führen eine ruhige Anmutung des äußeren Bildes im Inneren der Architektur fort.
Das JUNG-Schalterprogramm LS 990 passt perfekt in das architektonische Gesamtkonzept von Kai 13, denn mit seinem klassisch-quadratischen Design in Alpinweiß ist es die ideale Ergänzung zur konsequenten optischen Gestaltung der Räume.